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Aktuelles

Afrikanische Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) rückt näher. Die Viruserkrankung wurde zuletzt in Tschechien etwa 350 Kilometer von der deutschen Grenze nachgewiesen.

In Osteuropa ist die Seuche stark verbreitet. Es ist keine Frage, ob, sondern eher eine Frage, wann auch in deutschen Schwarzwildbeständen die ASP ankommt. Ein Impfstoff steht auf absehbare Zeit nicht zur Verfügung.

Lesen Sie hier weiter:

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Künftige Holzvermarktung

Die gemeinsame Holzvermarktung von staatlichem, kommunalem und privatem Waldbesitz in Rheinland-Pfalz wird zum 1. Januar 2019 getrennt und ist neu zu organisieren.

Das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz, der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz e. V. und der Waldbesitzerverband für Rheinland-Pfalz e. V. laden Sie herzlich zu einer der Informationsveranstaltungen ein.

Weitere Informationen und die Termine entnehmen Sie bitte der Einladung:

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Edelkastanie ist Baum des Jahres 2018

Die Edelkastanie – auch Ess-Kastanie genannt – stammt ursprünglich aus Asien, ist aber seit Jahrhunderten im gesamten Mittelmeerraum verbreitet. Von dort haben die Römer die wärmeliebende Edelkastanie nach Westeuropa und Deutschland eingebürgert. Nördlich der Alpen beschränkt sich ihr Vorkommen auf den Südwesten von Deutschland, auf die Bereiche in denen auch Weinbau erfolgt. Der Schwerpunkt der Verbreitung liegt im Pfälzerwald, in der Haardt und am Westabhang des Schwarzwaldes. Als Einzelbaum kommt sie jedoch auch bis in den Nord- und Ostseeraum vor.

Die Edelkastanie (Castanea sativa) verdankt den Namen ihren Früchten. Der Fruchtstand mit Nussfrüchtchen, die Maronen genannt werden, sind gebraten sehr schmackhaft. (Lesen Sie mehr über die Baumart Edelkastanie, ihr Holz, ihre Früchte und ihre waldbaulichen Besonderheiten in der nächsten Zeitung „Der Waldbesitzer“, die Ende Februar erscheint.)

 

Mitgliederversammlung 2017

Waldbesitzer vor historischen Herausforderungen: Bewältigung der Auswirkungen des Wettbewerbsrecht

Der Waldbesitzerverband für Rheinland-Pfalz veranstaltete am 27. November 2017 seine Mitgliederversammlung in der Stadthalle in Boppard. Über 300 interessierte Waldbesitzer waren gekommen, um zu erfahren, was der Präsident des Bundeskartellamts Andreas Mundt aktuelles zum "Rundholzverfahren" berichtete.

„Das Urteil des 1. Kartellsenats des Oberlandesgerichtes Düsseldorf vom März 2017 bedeutet einen erheblichen Einschnitt in die Zusammenarbeit der nichtstaatlichen Waldbesitzer mit Landesforsten“ stellte der Bürgermeister Hans-Günter Fischer einleitend fest. Das Holz der privaten und kommunalen Waldbesitzer muss künftig durch neu zu bildende kommunale Vermarktungsgesellschaften und durch die bereits bestehenden privaten Holzvermarktungsorganisationen verkauft werden. „Private und kommunale Waldbesitzer müssen auf der regionalen Ebene wettbewerbskonforme Partnerschaften eingehen“, sagte Fischer. Dabei gelte es, im Rahmen der Zusammenarbeit die regionalen Gegebenheiten und Synergien zu nutzen, um mit neuen Organisationsstrukturen die gesamte Forstbranche und das für Rheinland-Pfalz bedeutende Cluster Forst und Holz stärken.

Mit zehn Eckpunkten zur Neuorganisation des Holzverkaufes, die das Landesumweltministerium mit dem Waldbesitzerverband und dem Gemeinde- und Städtebund erarbeitet hat, geht es aus Sicht des Verbandes vor allem darum, die vorwiegend kleinen Privatwaldstrukturen zu stärken. So müssten die forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse durch Förderungen in den Stand versetzt werden, eigenständige professionelle Organisationen aufzubauen, um Dienstleistungen für kleine private und kommunale Waldbesitzer zu erbringen. Die wichtige Aufgabe der Privatwaldbetreuung muss erhalten und ausgebaut werden. Sie erfolgt in enger Kooperation mit forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen. Darüber hinaus wird die Kommunalisierung der forstlichen Strukturen als zukunftsweisende Lösung beurteilt.

„Wir stehen vor einer Zeitenwende“, so Bürgermeister Hans-Günter Fischer. „Neben Eigeninitiative und unternehmerischem Handeln benötigen wir wirksame finanzielle Strukturhilfen für die forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse und Gemeinden. Hier sind Bund und Land gemeinsam gefordert. Die bisher schon gewährten indirekten Förderungen müssen in direkte Förderungen umgewandelt werden“.

Um diese historische Aufgabe zum Erfolg zu führen, fordert der Waldbesitzerverband für Rheinland-Pfalz das Bundeskartellamt auf, den nichtstaatlichen Waldbesitzern in Rheinland-Pfalz ausreichend Zeit zur Verfügung zu stellen. „Hier gilt Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Die Forstbranche darf am Ende des Prozesses nicht einem weiteren Beschwerde- und Kartellverfahren ausgesetzt werden“, sagte Fischer.

 

Kartellverfahren

Der 1. Kartellsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf hat mit Beschluss vom 15. März 2017 die Untersagungsverfügung des Bundeskartellamts gegen das Land Baden-Württemberg im sogenannten "Rundholz-Kartellverfahren" im Wesentlichen bestätigt. Dem Land Baden-Württemberg bleibt es untersagt, die Vermarktung von Rundholz für Körperschafts- und Privatwald mit einer Fläche von mehr als 100 Hektar durchzuführen. Ebenso darf das Land für Besitzer von Waldflächen mit einer Größe von über 100 Hektar nicht mehr in die jährliche Betriebsplanung, die forsttechnische Betriebsleitung und den Revierdienst durchführen, wenn es hierfür eigenes Personal einsetzt oder für seine Dienstleistungen keine kostendeckenden Entgelte verlangt.

Lesen Sie weiter Hintergründe, die Position der Landesregierung zum Kartellverfahren und die möglichen Folgen von zivilrechtlichen Schadensersatzanforderungen hier:

Kartellverfahren_S2_S5

 

NATURA 2000

Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) der Europäischen Union ist 25 Jahre alt geworden. Am 21. Mai 1992 wurde sie verabschiedet. Doch angesichts der widersprüchlichen Aussagen der Politik und der zu erwartenden Auflagen, ist den Waldbesitzern nicht zum Feiern zumute. Sie trafen sich Ende April in Boppard, um sich zu informieren.

Lesen Sie weitere Informationen zum Thema hier:

  Natura_2000_S9        Natura_2000_Waldbesitzer        Natura 2000 - Herausforderungen

 

Neue Unfallverhütungsvorschrift

Die Unfallverhütungsvorschrift Forsten wurde überarbeitet und liegt in der aktuellen Version (VSG 4.3) in der Fassung vom 1. Januar 2017 vor:


UVV_Forsten

Waldarbeiter, aber auch Waldbesitzer müssen sich aus Gründen der eigenen Sicherheit, aber auch aus versicherungsrechtlichen Gründen an diesen Vorgaben bei der Waldarbeit halten.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Unfallverhuetung

 

Termine

5. Mai 2018  

Radwanderung des »Waldbauverein Ganerb
durch den Wald der Gemeinde Dudenhofen.

6. Mai 2018  

Grillfest des »Waldbauverein Rhein-Hunsrück
in Sabershausen an der Grillhütte.

31. Mai bis 3. Juni 2018  

4-Tagesfahrt des »Waldbauverein Kusel
in den Spreewald.

8. Juni 2018  
Große Lehrfahrt des »Waldbauverein Bitburg
in Richtung Hunsrück. Informationen und Anmeldung bis zum 27. April 2018

bei der Geschäftsstelle.

8. bis 9. Juni 2018  
Lehrfahrt »Waldbauverein Bernkastel-Wittlich
in die Ardennen und das Siebengebirge. Informationen und Anmeldung bis

zum 12. April 2018 bei der Geschäftsstelle.

21. bis 24. Juni 2018  

Reise des »Waldbauverein Ganerb
in die Rhön.

5. September 2018  

Vereinsausflug des »Waldbauverein Ganerb
weitere Info's folgen.

7. September 2018  

Halbtagsexkursion »Waldbauverein Bernkastel-Wittlich
nach Osann-Monzel. Informationen und Anmeldung bei der Geschäftsstelle.

16. November 2018  

Generalversammlung des »Waldbauverein Ganerb
weitere Info's folgen.